Öffentlicher Vortrag in Hamburg 25.06.2022

Samstag, 25. Juni 2022, 19:30 Uhr

Das Verstellen der Lichter
Herausfordernde Chiasmen im Erdenleben

Referent: Dr. Thomas Steckenreiter
 
Ort: Logenhaus, Moorweidenstr. 36, 20146 Hamburg

Eintritt frei

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„Wahrlich, wahrlich ich sage Dir:
Wer nicht von oben her geboren wird,
kann das Reich Gottes nicht Schauen …
Wahrlich, wahrlich ich sage dir:
Wer nicht aus Wasser und Geist geboren wird,
kann nicht in das Reich Gottes eingehen …“
(Jo 3,3  5  8)


Ein Mensch, dem die Lichter verstellt wurden, erschaut die Dinge allen Seins aus dem göttlichen Prinzip heraus.
Er wird wahrlich von oben neu geboren, wie es diese Johannes Übersetzung ausdrückt. Er interessiert sich nicht mehr für die weltlich menschlichen Belange und scheint herausgerückt aus dem Irdischen zu sein, obwohl er in der Welt seinen Aufgaben und Pflichten nachkommt. An diesem Abend wollen wir auf Spurensuche nach dem Mythos von dem Verstellen der Lichter gehen.

Ort: Logenhaus, Moorweidenstr. 36, 20146 Hamburg
 
Kosten: Spenden nach eigenem Ermessen
26. März 2022, 19:30 Uhr
Allegorien der Weisheit
Atalanta Fugiens von Michael Maier
Gabriele Quinque

Ort: Logenhaus, Moorweidenstr. 36, D-20146 Hamburg

Eintritt frei

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Michael Maier (1568-1622) gilt noch heute als schillernde Persönlichkeit des Einweihungsstromes im Abendland. Anfänglich war er Arzt und Berater von Kaiser Rudolf II, nach dessen Tod diente er dem Landgrafen von Hessen Kassel. Er nannte sich Pansoph und Mythopoet. Sein Herz gehörte der antiken Philosophie, Mythologie, Alchemie, und besonders hoch hielt er das Rosenkreuz. Zahlreiche hermetische Werke kennzeichnen ihn als wahren Älteren Bruder der Geheimlehre. Herausragend ist das emblematische Werk Atalanta Fugiens – das sind fünfzig Kupferstiche mit lateinischen Begleittexten und Liedern. Michael Maier nannte sie Epigramme, Inschriften. Die Schrift Atalanta Fugiens berichtet verschleiert von Initiationszenarien; sie offenbart in allegorischer Form Riten der Prüfung, der Reinigung und der Erneuerung. Initiation findet stets an verborgenen Orten statt, und ein wiederholter Abstieg in das Unterbewusstsein ist unvermeidlich, da sonst der Aufstieg in die himmlischen Gefilde dahingehend gefährlich ist, dass er mitunter zur Selbsttäuschung anstatt zur Illumination führt. Die Epigramme zeigen Höhlen, Ruinen, Tempel – es müssen Tunnel durchwandert, Brücken überschritten, versteckte Gärten gefunden werden. Der Initiand steht immer wieder vor Toren, die von Schwellenhütern gesichert sind. Das Gemüt des Adepten soll symbolisch darauf vorbereitet werden, was seinem Bewusstsein in der Einweihung offenbart wird. Hat er genügend solcher Bilder gesehen, dazu Verse gelesen und das dazugehörige Lied gesungen, wird er in der einen oder anderen Ritualistik alles wiedererkennen können. So erweist sich der Einweihungsweg als heiliger Wettlauf zwischen Schatten und Erlösung.

Ort: Logenhaus, Moorweidenstr. 36, D-20146 Hamburg

Eintritt frei

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!
Kosten: Spenden nach eigenem Ermessen

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